Schwarz, aber nicht Batman: Falscher Polizist in Schwerin

Wenn sie behaupten ihnen fehle es an allem, an Kreativität fehlt es ihnen schon mal nicht. Erst recht nicht dann, wenn es um Geld geht. So verkleidet sich ein Dunkelhäutiger mit südländischem Akzent und geht auf Beutezug.

Sicher, auf Trickbetrüger fallen viele herein. Aber, wer bitte lässt einen Polizisten unter den Voraussetzungen überhaupt in seine Wohnung? Sind die Mitbürger schon medial so weichgespült worden, dass sie gar nicht mehr merken, wen oder was sie vor sich haben?

Das kommt wohl von den TV Serien und Nachrichten in denen suggeriert wird, dass die Polizei sowieso immer ungefragt in die Bude latscht, und Ausländer grundsätzlich eine Bereicherung für uns darstellen.

Falscher Polizist in Schwerin

Schwerin (ots) – Am Dienstagvormittag wurde eine Anwohnerin der Carl-Moltmann-Straße in der Schweriner Weststadt Opfer eines Trickbetruges. Gegen 11:00 Uhr erschien eine männliche Person an der Wohnungstür der Geschädigten und wies sich ihr gegenüber durch Vorzeigen eines Ausweises als angeblicher Polizist aus.

 

 

Unter dem Vorwand, die Wohnung der Geschädigten und ihrer Wertsachen überprüfen zu müssen, weil es im Nahbereich bereits zu mehreren Wohnungseinbrüchen gekommen sei, wurde der männlichen Person Einlass gewährt. Gemeinsam mit der Geschädigten „überprüfte“ der falsche Polizist die Wohnräume und entwendete in einem unachtsamen Moment 700,- Euro Bargeld.

 

 

Die männliche Person wurde von der Geschädigten wie folgt beschrieben: – kräftige untersetzte Figur – bekleidet mit einer blauen Jacke und einer blauen Mütze – dunkler Hautton – sprach deutsch mit ausländischem Akzent

 

 

Die Polizei Schwerin bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat die Person am Dienstagvormittag im Bereich der Schweriner Weststadt gesehen oder kann Angaben zur Person oder deren Verbleib machen. Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte unter den Telefonnummern 0385/5180-2223 od. 2224 an die Polizei Schwerin.

 

 

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an. Machen Sie keine Angaben zu Wertsachen in der Wohnung. Lassen Sie die Person währenddessen vor der geschlossenen Tür warten. Informieren und warnen Sie bitte ältere Familienangehörige.

 

 

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